brennessel-teeWem seine Gesundheit wichtig ist, der sollte natürlich auch einen gesunden Lebensstil pflegen. Neben einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung spielen hier Heilpflanzen eine wichtige Rolle. Sie können helfen, Krankheiten zu bekämpfen oder Vorzubeugen. In jedem Fall sind sie bei leichten Symptomen erst einmal einer Behandlung mit herkömmlichen Medikamenten vorzuziehen. Sie können in der Regel helfen und haben nur wenige Nebenwirkungen. Tritt allerdings keine Besserung ein, muss ein Schulmediziner aufgesucht werden.

Die Brennnessel ist eine der beliebtesten Heilpflanzen. Sie wächst hierzulande beinahe überall und ist daher äußerst leicht verfügbar. n der Regel wird sie als Tee verabreicht. Am bekanntesten ist mit Sicherheit ihre positive Wirkung auf Blase und Nieren. Dies liegt an dem in ihr enthaltenen Kalium, es fördert die Durchspülung im Falle einer Erkrankung. So kann die Einnahme von Brennnesseltee zum Beispiel bei einer Blasenentzündung rasche Linderung herbeiführen. Aber auch bei Nierenleiden kann Brennnesseltee eine wohltuende Unterstützung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden sein.

Eine weitere in Deutschland verbreitete Heilpflanze ist das Johanniskraut. Auch diese Pflanze wächst und gedeiht hierzulande sehr gut und ist aus diesem Grund einfach verfügbar. Weithin nachgewiesen ist seine positive Wirkung bei der Behandlung von leichten Depressionen. Als Tee oder Kapselform kann es die Stimmung aufhellen und eine Einnahme von Antidepressiva unter Umständen verhindern. Als Tee hat es jedoch auch noch andere, weit weniger bekannte Einsatzgebiete. Ein Tee aus Johanniskraut kann zum Beispiel Menstruationsbeschwerden erheblich lindern. Verstauchte Gelenke können mit einem Serum eingerieben werden, dies kann zu einer Linderung der Schmerzen und Abschwellung führen. Auf die gleiche Weise können auch andere rheumatische Erkrankungen behandelt werden.

Passionsblumen sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern haben auch eine heilende Wirkung. Die Kletterpflanze ist vor allem in den amerikanischen Bergen beheimatet, ist aber dennoch hierzulande einigermaßen einfach zu bekommen. Die Blüte hat vor allem eine beruhigende Wirkung. Aus diesem Grund kann sie Angstzustände lösen und wird vielfach bei der Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt. Sie hat aber auch noch eine krampflösende und schweißtreibende Wirkung. Aus diesem Grund hat die Pflanze mittlerweile zahlreiche verschiedene Anwendungsgebiete. Als Tee kann sie Beispielsweise eine Therapie gegen Bluthochdruck unterstützen. Eine weitere Anwendung als Tee ist die Einnahme bei Fieber. Hier setzt man vor allem auf die schweißtreibende Wirkung.

Foto: markusspiske / photocase.com

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