... und das möglichst günstig. Dieser Eindruck jedenfalls drängt sich mir auf, wenn ich einen Blick in die Prospekte der Lebensmittelketten werfe, die allwöchentlich ins Haus flattern. Dort unterbieten sich die Firmen regelrecht bei den Fleischpreisen. Als Konsument, der größtenteils Bio-Produkte kauft, ist der Vergleich natürlich unausweichlich.

Während Preise von unter 10 Euro pro Kilo Fleisch bei diesen Prospekt-Angeboten die Regel sind, muss man bei Bio-Fleisch schon sehr gut vergleichen, um für dieses Geld überhaupt etwas zu bekommen. Den Vogel schießt im Moment aber ohne Frage Lidl ab. Da verlangt man für 500 g Faschiertes gerade einmal 1.79 Euro, während vergleichbare Bio-Ware mindestens das Doppelte bis Dreifache kostet. Nur woher kommt dieser enorme Preisunterschied? Ist Bio-Ware vielleicht überteuert?
Wohl kaum. Denn wenn man bedenkt, dass Tiere, die aus biologischer Landwirtschaft stammen, ihr meist kurzes Leben glücklich, mit gutem Futter, genügend großen Behausungen und viel Auslauf verbracht haben, während ihre Artgenossen aus konventionellem Umfeld oft eingepfercht, mit nicht einmal Tageslicht bis zu ihrer Schlachtung dahinvegetiert sind, leuchtet das schnell ein. Qualität hat nunmal ihren Preise. Ohne Frage gibt es sicher hier negative als auch dort positive Ausnahmen. In der Regel aber hat Bio-Ware nicht ohne Grund wegen des größeren Aufwandes in der Herstellung einen höheren Preis.
Nur wer erkennt, dass es hier nicht um den Preis gehen darf sondern um das Lebewesen, der wird in Zukunft einen Dreck auf solche Billigst-Angebote geben. Einfach seltener Fleisch essen und das gesparte Geld dafür in hochwertiges Bio-Fleish investieren.

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Vielen Dank für die nützliche Info!
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