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Bio-leben

Weblog über das alltägliche Leben mit Bio-Nahrung

Geht es nach dem Großteil der Österreicher, ist Fleisch vom täglichen Speisezettel nicht wegzudenken. Speziell das vom Schwein rangiert mit knapp zwei Dritteln ganz oben auf der Beliebtheitskala. Dass dieses im Gegensatz zu anderen Sorten wie Geflügel sehr viel Fett besitzt, scheint den Menschen anscheinend dabei nicht viel auszumachen. So enthält Schweinefleisch je nach Stück durchschnittlich in etwa vier Mal mehr Fett als Geflügel, was sich auch in einem weitaus höheren Kaloriengehalt niederschlägt.

DavidDennisPhotos.com for Obama @ www.flickr.com

Um ein Vielfaches gesünder könnte man sich mit Straußen-Fleisch ernähren, hat es doch einen bemerkenswert niedrigen Fettanteil von etwas über 1 % und ist somit auch sehr cholesterinarm. Zudem besitzt es einen hohen Anteil an ungesättigten Fetten und Eiweiß. Leider ist dieses in unseren Breitengraden jedoch noch eher unbekannt und dementsprechend auch schwer zu besorgen. Auch der relativ hohe Preis spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Quellen für den Bezug zu nennen fällt somit leider sehr schwer. Ich habe dabei das Glück, dass sich ganz in meiner Nähe eine Straußenfarm befindet, welcher ich demnächst wohl eine Besuch abstatten werde. Seitdem ich um die Klimaschädlichkeit von Rindfleisch Bescheid weiß, sind nämlich Alternativen gefragt.

Vom Geschmack her erinnert Straußenfleisch an Rind, aber auch ein wenig an Ente oder Pute. Es ist dunkler als Rindfleisch, jedoch viel zarter. Der Strauß an sich ist der größte flugunfähige Vogel und wird bis zu 2,5 m hoch sowie 135 kg schwer. Im Alter von etwa 14 Monaten werden die Vögel geschlachtet, wobei immer mehr von dessen Fleisch aus Zuchtbetrieben kommt und nicht wie früher aus Südafrika importiert wird. Bio-Betrieben spielen hier leider eine verschwindend geringe Rolle, sind sie auf der Landkarte doch so gut wie nicht zu finden. Den Gesundheitsaspekt kann das jedoch nicht schmälern.

Quellen: Wikipedia, straussenfleisch.de, Vorarlberg Online, Fleichwarenverband Österreich


4 Kommentar(e)

  • Christian Krammer am 18. August 2009, 12:44 Uhr #

    Liebe Theresa! Vielen Dank für die Nennung des Links. Habe den Artikel bereits diesbezüglich überarbeitet.

  • Theresa am 14. August 2009, 21:25 Uhr #

    Hallo!

    Einerseits werden auf der Seite http://www.fleischindustrie.at/tipps/tipps.htm die Fettangaben von Fleisch und Fleischprodukten angegeben, andererseits kann ich nur auf gedruckte Quellen verweisen, allen voran auf das Ernährungsmedizinische Standardwerk: – Müller, Manfred: Ernährungsmedizinische Praxis. Methoden, Prävention, Behandlung, Springer2 2006.
    und – Elmadfa, Ibrahim: Ernährungslehre, Utb2 2009.

    LG aus Graz Thesi

  • Christian Krammer am 13. August 2009, 09:56 Uhr #

    Vielen Dank für deinen kritischen Einwand. Da ich selbst kein Experte auf diesem Gebiet bin, musste ich mich bei meiner Aussage (10 Mal mehr Fett, 3 Mal mehr Kalorien) auf folgende Quelle beziehen: http://www.straussenfleisch.de/rahmenstraussenern.html. Aber auch folgende Angaben decken sich mit meiner Aussage: http://www.straussenland.at/Strau%DFenfleisch.htm

    Ich würde mich somit sehr freuen, wenn du mir eine Quelle nennen könntest, die deine Aussage belegt. Bin immer gerne bereit, meine Artikel zu überarbeiten, sollten sich Falschinformationen eingeschlichen haben oder falls es neue Erkenntnisse gibt.

  • Theresa am 12. August 2009, 17:17 Uhr #

    Hi!

    Bin wiedermal auf einen älteren Artikel gestoßen, den ich nicht unkommentiert lassen kann…..!
    Denn die Aussage: “So enthält Schweinefleisch durchschnittlich in etwa zehn Mal mehr Fett als Geflügel, was sich auch in einem drei Mal höheren Kaloriengehalt niederschlägt.” ist schlichtweg falsch.
    Ich habe in meinem Beruf häufig mit solchen verallgemeinernden Aussagen zu tun! Wenn man z.B. den Fettgehalt von Hühner- bzw. Putenbrust (1g/100g) mit dem in Österreich im Jahresschnitt als Fleisch verzehrtem Schweinefleisch vergleicht (3,8g/100g) ist die Angabe “zehnmal mehr” nicht korrekt.

    LG Thesi

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